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Mode & Style-Blog
by Tina Sarau

06/09/2019

ImPreStyles Bart Special

Der Bart ist in. Es gibt immer mehr Bartträger in letzter Zeit. Wirklich zeitgemäß und stilvoll ist er aber nur, wenn er gepflegt ist. In meinem kleinen Special zeige ich Euch, welcher Bart für welche Gesichtsform geeignet ist und gebe ein paar Tipps zur Bartpflege – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, denn mehr geht ja immer.

Wer denkt, er lässt sich einen Bart stehen, um sich die tägliche Arbeit einer Rasur zu ersparen, unterliegt einem Irrtum. Ein Bart will gepflegt werden. Diese Bartpflege nimmt die gleiche Zeit in Anspruch wie eine Glattrasur. Der Bart wirkt umso gepflegter, je akkurater die Konturen getrimmt wurden. Dies gilt vor allem für Wange und Halsbereich.

Welche Bartformen sind in und was steht wem?

Der Vollbart:

Der Vollbart ist ideal für schmale und lange Gesichter, denn er gibt mehr Volumen. Von einem Vollbart spricht man, wenn die Haarlänge mindestens 1 cm lang ist.

 

Der Henriquatre:

Der Henriquatre ist ein etwas aufwändig zu pflegender Bart, welcher die Partie rund um Mund und Kinnbereich miteinander verbindet. Geeignet ist er für runde Gesichter, denn dieser Bart streckt das Gesicht.

 

Der Dreitagebart:

Der Klassiker schlechthin. Ideal ist er für kantige Gesichter, denn er ist ein Weichzeichner für die Gesichtskonturen. Der Dreitagebart muss regelmäßig gepflegt und gestutzt werden, sonst wirkt er zuerst ungepflegt, bevor er dann zum Vollbart wächst.

 

Der Schnurrbart:

Auch Schnäutzer genannt, war in den 80er Jahren in und ist mittlerweile wieder modern. Der Schnurrbart ist ideal für längliche Gesichter, da er mit seiner horizontalen Kontur das Gesicht in der Länge unterbricht. Je schmaler das Gesicht ist, desto mehr Volumen sollte der Schnurrbart haben.

 

Die Bartpflege:

Für die Bartpflege gibt es ein umfangreiches Sortiment mit Bartölen, Bartkämmen und -bürsten, -scheren, -shampoo, usw. Jeder Bart muss täglich gepflegt werden. Dies ist genauso viel Arbeit wie eine Rasur. Wer sich also aus Bequemlichkeit einen Bart wachsen lassen möchte, ist damit falsch beraten. Saubere Konturen sind ein Muss für jeden Bartträger. Hier empfehle ich, ggf. einen Barbier aufzusuchen, der die Konturen in Form bringt. Für die Konturen gibt es auch Bartschablonen zu kaufen, wer damit umgehen kann, erspart sich den Besuch beim Barbier/Friseur. Wichtig ist, dass der Bereich der Oberlippe freigelassen und sauber geschnitten wird, sonst ist der Bart nicht nur unhygienisch (Essensreste!), sondern auch nicht schön anzusehen.

Wer immer ein glatt rasiertes Gesicht trug und nun zum Bartträger wird, sollte beachten, dass es den gewohnten Look total verändert. Auch die Farben der Garderobe können unter Umständen nicht mehr passen. Es ist nicht selten, dass Bärte einen Rotanteil aufweisen, obwohl das Kopfhaar einen anderen, aschigen Ton aufweist. Ebenso kann es sein, dass das Kopfhaar noch dunkel ist, während ein weiß-grauer Bart sprießt. Hier ist genaues Hinsehen angesagt. Passt die Garderobe noch farblich? Setzen Hemden, Pullis, Sakkos und Co. noch genügend Kontraste oder wirkt das Gesamtbild mit Bart jetzt unstimmig? Ich berate gerne. Mit einer Farbanalyse ist diese Unsicherheit schnell beseitigt.

BärteTitelbild
30/08/2019

Mode und Style alterslos – ageless Styles und die Modepolizei

Die Idee meines heutigen Blogposts entstand, nachdem ich zweimalig Zeugin bzw. Gesprächspartnerin von Behauptungen war, die ich nicht mittrage oder befürworte. Wie ihr wisst, begeistere ich mich für Mode mit Stil und Style und in meinen Typberatungen zeige ich Männern und Frauen, wie sie dies am besten umsetzen. Meine Kunden und Kundinnen sind keine 20 mehr, sondern alle in einem Alter, wo sie gefestigt in Familie und Beruf leben.

Man sieht es ja auf den Straßen täglich: Jeanshosen kombiniert mit Sneakers. Dieser Look wird längst nicht mehr nur von jungen Menschen getragen. Zunehmend trägt auch die Generation 50+ „Turnschuhe“, wie sie ja in meiner Generation noch hießen, zur Jeans. Hieran scheiden sich wohl neuerdings die Gemüter. So bekam ich unlängst eine Diskussion mit, dass „man in dem Alter“ doch nicht „so“ herumlaufen könne. Es war von „gewollt und nicht gekonnt“ die Rede und etwas von „kann nicht in Würde alt werden“. Bei solchen Aussagen platzt mir die Hutschnur! Mir fiel dann sogleich eine weitere Begebenheit ein: Ein fragwürdiges Kompliment, das letztlich keines ist, wurde geäußert und führte zu einer Diskussion mit mir, obwohl ich nicht die Person war, die es betraf. Die Aussage war: „Deine Schuhe! Na, Du kannst es ja noch tragen“ Gemeint war wohl: „Trotz Deines Alters…“ Ehrlich jetzt? Geht’s noch?

Eine Frau, ca. Anfang 60, kam mit bleached Jeans und sogenannten „ugly Sneakers“ zum Sport in die Umkleide. Ich finde diesen Look sportiv und bequem, ist zwar nicht mein Stil, dennoch aber nichts Ungewöhnliches. Ich kann aber nicht verstehen, warum gerade Frauen untereinander so stutenbissig reagieren. Leben und leben lassen, oder? Warum nicht gönnerhaft oder anerkennend nicken, anstatt zu meckern? Oder den Look bestenfalls ignorieren? Dies ist übrigens kein reines weibliches Phänomen, auch Männer reagieren manchmal mit hochgezogenen Augenbrauen, sind aber meist so klug und sagen nichts.

 

Wer bestimmt eigentlich, was man in welchem Alter tragen darf? Ist es tatsächlich das Alter, das entscheidet? Oder ist es die passende Kleidung zum Figur- und Stiltyp, die entscheidet? Müssen Jeans denn mit zunehmendem Alter nur dunkel sein? Darf man ab 40+/50+ um Himmels Willen nicht mehr auffallen? NEIN! Mittlerweile kennt Mode kein Alter mehr. Sonnenbrille und Lederjacke zur Jeans sind nicht die It-Pieces der Jugend. Ebenso wenig zählt hierzu das Tragen von Sneakers. Man sollte doch das Tragen, worin man sich wohlfühlt und nicht das, was vermeintlich in die Altersgruppe passt. Warum sollte ich denn von Kopf bis Fuß ein freundliches Rentner-Beige tragen und mich so in den Einheitslook der „Silver-Ager“, die das Straßenbild prägen, einreihen? Oberteile nur mit Blümchenmuster und aus Polyester? Schuhe, die zwar bequem sind, aber mit den atmungsaktiven Löchern im Oberleder seniorenhaft aussehen? Die Antwort lautet auch hier ganz klar NEIN! Es geht hier nicht darum, die Jugend um jeden Preis festzuhalten und zu kopieren. Es geht auch nicht darum, jeden Trend mitzumachen. Eine modische Kleidung entspricht einfach dem entspannten Lebensgefühl und hat mit Wohlfühlen in der eigenen Haut zu tun. In meinen Typberatungen würde ich niemals meinen Kunden und Kundinnen vorschreiben, was sie tragen sollen. Vielmehr ist es sogar so, dass sie von sich aus bestimmte Mode nicht mehr tragen würden. Aber weil siees so wollen und nicht, weil ein vermeintliches Modediktat es so will. Hat eine Frau schöne Beine, kann sie diese auch zeigen. Auch ein Dekolleté kann gezeigt werden. Denn in jedem Alter gilt: Entweder zeigt man Bein oder Dekolleté. Das nennt man dann Stil! Wenn man ein modisches Wohlfühl-Outfit gefunden hat, das farblich und vom Stil her zu einem passt, eins, was nicht drückt und zwickt – Bingo! Dann trägt man es mit Überzeugung. Mode und Stil werden heutzutage immer wichtiger. Die Garderobe soll modern sein und den Typ perfekt unterstreichen. Wenn man schon mit zunehmenden Alter das ein oder anderen Zipperlein bekommt, machen es seniorenbeige Klamotten nicht besser für das Lebensgefühl. Traut Euch einfach! Erlaubt ist, was gefällt. Probiert es aus. Beachtet Euren Figur- und Farbtyp und ran an die Klamotten! Heute sollte es niemanden mehr interessieren, ob man als Oma die Rock- und Kleidersaumlänge auch wirklich bis über das Knie bedeckend trägt oder ob man die Haare kurz oder lang trägt.  Fühle ich mich wohl in meiner Haut, dann strahle ich es nämlich auch aus. Selbstbewusstes Auftreten ergibt sich dann ganz von alleine. Die Haare möchtest Du nicht mehr färben? OK, gerade dann benötigst Du farbige Kontraste, um nicht fade oder langweilig auszusehen. Entscheidend ist, dass der Schnitt der Frisur stimmt. Hat man noch schönes und volles Haar, kann man es super offen und auch lang tragen. Es stimmt nicht, dass Grauhaar-Frisuren immer nur kurz getragen werden müssen!

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Make up. Hier gilt es natürlich, nicht angemalt und gekünstelt auszusehen. Ein typgerechtes Make up unterstreicht die Persönlichkeit und kann sogar verjüngend und frischer wirken. Ich zeige gerne, wie es richtig geht und stehe mit Rat und Tat bereit.

Achtet nicht auf die vermeintliche Modepolizei! Ran an die Klamotten mit Stil und Style! Sagt ja zu Farben und tragt, was Euren Typ unterstreicht, steht und gefällt. Bedenkt, dass man sich den Neid anderer verdienen muss und hierunter zähle ich so fragwürdige Aussagen wie oben geschrieben.

Tina schwarz-weiss
23/08/2019

Color-Blocking – So sieht es richtig gut aus

Color-Blocking sieht am besten aus, wenn die gewählten Farben aus einer Farbfamilie kommen und miteinander kombiniert werden. Hierbei ist der Farbfächer ein guter Anhaltspunkt.

Was ist Color-Blocking überhaupt und wie trägt man es?

Das Color-Blocking ist ein relativ neuer Modetrend, bei dem Kleidungsstücke in kontrastierenden Farben miteinander kombiniert werden. Dieser Trend kam Anfang der 2000er Jahre auf und freut sich jedes Jahr aufs Neue wachsender Beliebtheit. Je gegensätzlicher die Farben, desto interessanter und leuchtender sind die Farbkombinationen. Harmonisch wirkt der Look, wenn die gewählten Farben aus einer Farbfamilie kommen, wer seinen Farbtypen kennt, kann auch mittels Farbfächer munter miteinander kombinieren. Achtet beim Zusammenstellen Eures Outfits unbedingt darauf, dass Ihr die Farben wählt, die Eurem Farbtypen entsprechen. Ein falsch gewählter Farbton kann Euch ganz schnell blass aussehen lassen. In meinen Blogfotos seht Ihr hierfür Beispiele.

Mein Model Conny ist ein kalttoniger Sommer-Winter-Typ und kombiniert leuchtendes Türkis mit Schwarz. Ich bin ein warmtoniger Herbst-Typ und kombiniere einen gedeckten Aubergine-Ton mit leuchtendem Orange, wobei die Farbe des T-Shirts von den Schuhen wieder aufgenommen wird. Dies bringt ein wenig Ruhe ins Outfit und wirkt geschmackvoll statt bunt.

Beim Color-Blocking wählt man meist unifarbene Teile mit einfacher, bzw. gerader Schnittform. Rüschen und Applikationen lenken nur vom Look ab. Bei klaren Schnitten stehen die Farben im Vordergrund. Klar sollte einem sein, dass man mit Color-Blocking auffällt, dies ist ein Styling für Menschen, die gerne etwas modemutiger unterwegs sind. Color-Blocking funktioniert mit vielen Farben, hier sind der Kreativität und dem persönlichen Geschmack keine Grenzen gesetzt. Wer sich für ein Styling mit auffälligen Farben entscheidet, sollte wissen, dass die früher gerne gelebten Farbkombinationsregeln für das Color-Blocking nicht gelten. So kann grün und blau ebenso kombiniert werden, wie z. B. orange und pink. Je krasser die Farbkombination, desto mehr Reiz hat der Look. Je mehr Farben und hierzu zählen auch farbige Accessoires, miteinander kombiniert werden, desto auffälliger und schriller wirkt das Styling. Schuhe und Handtaschen in auffälligen Farben sind ein toller Hingucker. Profis Vervollkommnen diesen Look mit passendem Nagellack und Lippenstift. Auch mit einem farblich passenden Lidschatten kann der Color-Blocking-Look perfektioniert werden. Sehr harmonisch wirkt das Color-Blocking, wenn sich die Farben auch in verschiedenen Farbnuancen im Styling wiederholen.

Aufpassen beim Color-Blocking müssen Frauen mit A-Figur oder O-Figur. Hier muss beachtet werden, dass das Color-Blocking eine horizontale Unterbrechung darstellt und es sollte daher nicht an der breitesten Stelle vorkommen. Also weg von Hüfte, Po und Bauch. Hier ist es geschickter, das Color-Blocking in andere Regionen zu verlegen, z. B. am Oberkörper, mit Ärmeln im Color-Blocking-Look oder an den schlanken Beinen, dies geht mit einer gemusterten Strumpfhose sehr gut.

Wer nicht ganz so auffällig unterwegs sein möchte, kann Color-Blocking auch mit gedämpfteren Farben stylen. Die dunkleren Töne wirken auf den Betrachter beruhigender und neutraler bzw. stimmiger. Der Klassiker des Color-Blockings ist schwarz-(creme)weiß. Generell gilt, dass man ein Fingerspitzengefühl dafür haben sollte, wo und ob man Color-Blocking tragen kann. Je nach Berufssituation oder Anlass ist man manchmal mit weniger Leuchtkraft in der Garderobe besser beraten.

Wenn Ihr unsicher seid oder Anregungen braucht, dann meldet Euch gerne bei mir! 

Color-Blocking Tina
16/08/2019

Outfits zusammenstellen für die nächste Woche leicht gemacht – was ziehe ich morgen an?

Die Voraussetzung, um jeden Tag gut auszusehen, ist eine funktionierende Basisgarderobe. Diese muss jedoch erst einmal aufgebaut werden. Selbst, wenn sehr viele Kleidungsstücke im Schrank hängen und auch gerne leidenschaftlich geshoppt wird, ist oftmals dennoch keine Basisgarderobe vorhanden, die funktioniert und deren Teile untereinander kombinierbar sind. Genau hier setzt die Farb- und Stilberatung an. Danach weiß man, welche Farben und Schnitte sich eignen und welche neutralen Farben sich für die Basics eignen.

Eine gute Basisgarderobe weist Kleidungsstücke auf,

  • die untereinander farblich kombinierbar sind
  • die zum Lebens- und Kleidungsstil passen
  • die mit Farbe, Schnitt und Stil zu Deinem Figurtyp passen
  • In denen man sich selbstbewusst und einfach gut fühlt!

Mit diesen Basics zieht man sich morgens binnen weniger Minuten für jeden Anlass entsprechend an, egal ob für den Beruf, zum Ausgehen, zum Sport oder für besondere Anlässe.  

Siehe hier auch mein Youtube Video 

So weit, so gut! Woran scheitert es dann? Ratlos vor dem Kleiderschrank, wer kennt das nicht? Für den Aufbau der Basisgarderobe sollte man sich eine kleine Auswahl folgender Kleidungsstücke zulegen:

  • Jeans
  • Blazer/
  • Bluse/T-Shirts/Top
  • Kleider/Röcke kombinierbar
  • Schuhe
  • Tasche

Alle diese Stücke sollten in einer bzw. in einer ähnlichen Farbe gehalten sein, damit sie gut kombinierbar sind. Der bei der Farb- und Stilberatung ausgehändigte Farbfächer ist hierbei sehr hilfreich.

Besonders harmonisch wirken Basics, wenn sie gut zur Haarfarbe passen. So setzen Wintertypen auf knallige Farben, schwarz oder grau.  Braune Farben, Rosttöne bei rötlichen oder rötlich-braunen Haaren, Taupe-farbige Stücke bei aschblonden Sommertypen oder Karamell- und Pastellfarben bei Frühlingstypen.

Ergänzend zur Basisgarderobe kann man dann einige Trendstücke und Accessoires mutig kombinieren. Selbst wenn diese Trendstücke völlig andere Farben oder gar Stil haben, sehen sie immer noch gut aus, da die Basics mit ihrer einheitlichen Farbe für ein ruhiges und stimmiges Erscheinungsbild sorgen.

Damit die Basisgarderobe nicht langweilig wirkt, kann man eine zweite Farbe dagegensetzen. Der Farbfächer gibt eine breite Palette her.  Diese Kontrastfarbe kann auch z. B. in Mustern, Streifen, Knöpfen oder Schals vorhanden sein.

Nachdem die Frage nach der Basisgarderobe nun geklärt ist, geht es an die Planung des Outfits für die nächste Woche:

1.

Zunächst einmal sollte, (ganz wichtig!) , die Wettervorhersage geschaut werden!  – wie ist der Trend? Zwiebellook oder Hochsommer?

2.

Danach gilt es, einen Wochenplan zu erstellen. Hier muss jetzt keine Liste geschrieben werden, sondern es reicht, wenn man weiß, welche Termine stehen in der Woche anstehen und ob es hierfür evtl. eine Kleiderordnung gibt. Wo kann ich leger hingehen und wo muss ich mich entsprechend stylen?  

3.

Hilfreich ist es, wenn man sich z. B. im Handy einen Foto-Ordner anlegt, mit Outfits, die gut funktioniert haben und in denen man sich wohl gefühlt hat. So ein Selfie-Ordner im Handy mit verschiedenen Outfit-Ideen dient auch zur Inspiration, weitere Teile untereinander mal auszuprobieren. Wichtig ist, dass wenn man ein Wohlfühl-Outfit hat, also eines, in dem man sich nicht nur richtig gut fühlt, sondern evtl. man auch mal von Fremden Komplimente bekommen hat: Merken und ab in den Selfie-Ordner.

4.

Damit man es morgens leichter hat, sollten die Outfits im Kleiderschrank zum leichteren Kombinieren beieinander hängen. Ich empfehle hier eine farbliche Sortierung sowie eine Sortierung der Garderobe nach Winter und Sommer.

Gerne führe ich einen Kleiderschrank-Check bei Dir durch oder begleite Dich beim Shoppen, wenn Du auf der Suche nach Deiner Basisgarderobe bist!

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08/08/2019

Welche Jeans für welche Figur? Kleiner Jeans-Guide – auch für Männer!

Für jede Figur gibt es eine passende Jeans! In meinem kleinen Jeans-Guide liste ich Euch die dos und dont’s auf, die Ihr beim Jeans-Kauf beachten solltet

Eine gut sitzende Jeans sollte jede(r) besitzen. Wichtig ist, dass die Figur günstig betont wird und Schwachstellen nicht noch hervorgehoben werden.

Wie erkennt man denn, ob eine Jeans gut sitzt? Die Jeans sollte das Gesäß eng umschließen, aber der Bund darf weder im Rücken abstehen, noch darf er einschneiden, so dass „Röllchen“ drüber quellen. Bei Männern mit Bauch oder Bauchansatz sollte der Jeansbund auf dem Bauch anliegen und nicht zu weit unterhalb des Bauchs mit einem Gürtel auf halber Höhe gehalten werden.

Eine gut sitzende Jeans sollte auch ohne Gürtel nicht vom Körper fallen. Ein schöner Gürtel ist bei Jeans natürlich immer vorteilhaft, dennoch sollte die Hose so sitzen, dass der Bund den Körper umschließt ohne einzuschneiden, bzw. ohne, dass man noch eine Hand in den Bund schieben kann.

Die Hosenbeinlänge muss stimmen! Investiert lieber in einen Änderungsschneider, falls die Hose zu lang ist. Umgeschlagene Hosenbeine mögen zwar von Zeit zu Zeit in sein, sie verkürzen aber optisch die Beine sehr. Wer jetzt nicht gerade mit gefühlten zwei Meter langen und schlanken Beinen gesegnet ist, sollte auf den Hosenumschlag besser verzichten. Jeans-Hosen mit Stretch-Anteil tragen sich sehr komfortabel und umschmeicheln die Figur. Der Po wird zum Hingucker.

Auch von vorne muss die Jeans gut sitzen! Querfalten weisen darauf hin, dass die Jeans an dieser Stelle zu eng ist (trotz Stretchanteil). Zu enge Hosen tragen immer auf und lassen einen dicker erscheinen. Die Jeans muss alle Bewegungen mitmachen. Sie darf nicht zwicken und zwacken, hat man das Gefühl, dass man nicht durchatmen kann oder sich nicht bücken darf, dann ist die Hose zu klein.

Wölbungen des Stoffes oder Stauchungen, z. B. im Schritt, weisen darauf hin, dass die Hose zu weit bzw. zu groß ist. Vielleicht hat sie aber tatsächlich die richtige Größe, aber die Schnittform ist schlecht. In diesem Fall: Hände weg!

Für die Frauen gilt: Wer eher kräftige Oberschenkel und Bauch hat, sollte in High-Waist-Jeans, sogenannte Mom-Jeans, investieren. Der hohe Hosenbund kaschiert den Bauch, gleichzeitig wirken die Hüften schmaler.

Skinny-Jeans, Leggins oder auch Jeggins sehen bei schlanken und jungen Frauen gut aus. Die Skinny Jeans verzeiht nichts! Sie zeichnet die Silhouette des Beins nach und betont die Oberschenkel und Waden. Endet sie dann noch auf Knöchelhöhe/Wade, verkürzt sie das Bein noch zusätzlich. Fazit: Die Beine wirken dicker und kürzer. Überlegt Euch gut, ob Ihr diesen Effekt wirklich haben wollt!

Ebenso schwierig: Die Hüftjeans! Durch den tiefen Hosenbund werden die Beine verkürzt. Außerdem betont sie die „Hüftspeck-Region“ sehr unvorteilhaft und es quillt sogar bei schlanken Frauen unschön die Haut über den Hosenbund. Zudem lenkt sie den Blick auf den Bauch. Ist der nicht super flach, quillt der Bauch auch hier drüber. Optisch wirkt die Figur gestaucht.

Bei Männern ist es oft die Cargo-Jeans, die sehr beliebt ist, weil so praktisch. Cargo-Jeans sind ebenfalls keine gute Wahl! Die aufgesetzten Seitentaschen, die oft ja dann auch gut befüllt sind, lassen die Beine an der Seite unförmig und unnötig breit erscheinen. Das Gewicht der oft vollen Seitentaschen zieht die Hose zusätzlich noch unschön nach unten.

Die Lieblingsjeans soll aber die Figur modellieren und vorteilhaft aussehen. Daher wende ich mich jetzt mal der Kehrseite zu, dem Po. Dies gilt für Männer und Frauen: Betrachtet Euch bei jedem Hosenkauf von hinten im Spiegel! Nehmt z. B. in der Umkleidekabine einen Kosmetikspiegel, Puderdöschen oder Ähnliches in die Hand und schaut, wie die Taschen am Po aussehen. Wer bereits einen größeren Po hat, sollte darauf achten, dass die Taschen nicht zu weit auseinander stehen und auch nicht zu weit unten sitzen. Denn beides verzerrt die Proportionen in die falsche Richtung, nämlich nach außen bzw. nach unten. Der „Sattel“, das ist der Bereich der Jeans-Hose, der unter dem Bund, aber über den Taschen ist, darf nicht zu breit sein und sollte eine schöne Form haben, idealerweise leicht V-förmig. 

Im Umkehrschluss gilt bei einem kleineren Po, dass die Taschen ruhig weit auseinander sein dürfen, gerne mit auffälligen Nähten oder einer Klappe dran, der Sattel darf breiter sein. Hier sind, wie oben beschrieben, die Hüftjeans, die das Gesäß und die Hüfte betonen. Möchtest Du hier optisch vergrößern, bzw. Masse zulegen, dann wähle dieses Modell! Ein Jeansmodell ohne Gesäßtaschen (gibt es aber nur für Damen) vergrößert den Po ebenfalls.

Grundsätzlich gilt: helle Waschungen an Jeans-Hosen verbreitern! Achtet darauf, ob Ihr die Oberschenkel oder Waden, die ja nun einmal die breitesten Stellen am Bein sind, betonen möchtet, indem dort helle Waschungen platziert sind. Es gibt Jeanshosen, die softere Waschungen aufweisen oder gar keine, diese lassen automatisch die Beine schlanker und länger erscheinen. Beispielsweise, wenn die Jeans nur mittig etwas heller ist als außen.

Für die Frauen gilt: Applikationen mit Steinchen oder Stickereien betonen ebenfalls das Bein. Wähle die Jeans sorgsam, denn eine Applikation an der Hüfte trägt mehr auf.

Der Figurschmeichler, auch bei Männern, schlechthin ist die Bootcut-Jeans! Durch den leichten Schlag am Hosensaum wird die Kontur des Beines schön nachgezogen und das Bein wirkt länger und schlanker. Dies ist auch bei Schlaghosender Fall.

Boyfriend-Jeans, das sagt der Name ja schon, sind doch eher für die Herren gedacht.

Weite Boyfriend-Jeans oder Marlenehosen sind keine Figurschmeichler, selbst wenn sie am Gesäß gut sitzen. Durch den weiten Hosenbeinschnitt fällt die Hose gerade und weit an Euch herab. Die Beine erscheinen stämmiger als sie eigentlich sind. Eine Kontur des Beines ist nicht mehr auszumachen. Man „verschlumpft“ darin regelrecht. Marlenehosen lassen Dich kleiner wirken, mit einem schönen hohen Schuh kann die Silhouette hier aber schön modelliert werden. Sneakers jedoch, z. B. zu Boyfriend-Jeans, sind zwar mega bequem, aber wirken in Zusammenschau etwas plump.

Für Frauen: Wer optisch die Beine verlängern möchte, sollte Modelle mit Schlag wählen, die bis über die Schuhe fallen. Hier lieber hohe Absätze tragen. Denn durch die langen und weiten Hosenbeine (bis über die Schuhe) werden die Beine optisch verlängert.

Do für Männer und Frauen:  Jeans wählen mit dunkler Waschung! Dunkle Farben strecken die Beine optisch und lassen sie schlanker erscheinen. Ein leichter Bootcut schmeichelt den Beinen.

Solltet Ihr Fragen haben, ich begleite Euch gerne beim Hosenkauf!

Tina Jeans
26/07/2019

Trend-Spotting – wie Trendfarben für die verschiedenen Farbtypen tragbar sind

Die Pantone-Farbe des Jahres 2019 ist Living Coral. Für mich als warmtonigen Herbsttyp ein absolutes Highlight, zumal Orange eh meine absolute Lieblingsfarbe ist. Zitat der Pantone-Seite: „Das fröhliche, lebensbejahende Korrallenrot mit goldenen Untertönen spendet Energie auf sanfte Art…“Die Farbe Orange oder auch Korallenrot wird mit den Eigenschaften „Wärme, Behaglichkeit, Komfort und Schwung“beschrieben und mit „Optimismus“ und „erfreulichen Erlebnissen“ verbunden. Na, wenn das kein Grund ist, Orange zu tragen! Stop! Der größte Teil der westlichen Bevölkerung ist jedoch nicht warmtonig, d. h. deren Hautunterton ist kalttonig. Dennoch kann auch eine warme Farbe wie Orange von kalttonigen Menschen getragen werden, wenn man einige Regeln beachtet:  So sollte die warme Farbe nicht zu nah am Gesicht getragen werden. Als Hose, Rock oder Tasche setzt man modisch farbige Akzente und kann dennoch in seinen eigenen Farben (sofern man sie denn weiß 😉 ) gut aussehen. Gerade Color-Blocking passt sehr gut zu Living-Coral. Ein satter dunkler Blauton, ein kräftiges Grün, ja sogar Schwarz setzen hier tolle Akzente. In diesem Jahr gibt es jedoch noch viele andere Trendfarben.

Mango Mojitoist ein warmes Gelb-Orange. Die Farbe Gelb ist für viele Menschen ebenso schwierig zu tragen wie Orange. Hier kann der warme Gelbton ebenso gut durch einen kalten, also blaustichigen Gelbton ergänzt werden, oder auch mit Color-Blocking tragbar gemacht werden.

Ein ewiger Dauerbrenner der Farben ist PeacockPink. Rosa und Pink sind gerade in der Damenwelt immer wieder gerne gesehen. Für Pink gilt beispielsweise im Umkehrschluss zu Living Coral, dass es warmtonigen Menschen eben nicht gut zu Gesicht steht. Hier gilt für warmtonige Menschen der gleiche Tipp, wie oben schon beschrieben. Trage die Trendfarbe nicht nah am Gesicht – und gesichtsnah immer Deine, Dir schmeichelnden Farben.

Weiß ist die Sommerfarbe schlechthin. Gerade zu sonnengebräunter Haut sieht weiß immer toll aus. Neigt man aber wie ich zu einem sommersprossigen Weißbrot-Teint, sollte man weiß in der abgeschwächten Variante als gebrochenes Weiß, bzw. eierschalenfarben tragen. Schon wird aus der Weißbrot-Haut ein Schmeichelteint. Gewusst wie, eben!

Ein weiterer Farbtrend  dieses Jahr ist die Farbe Soybean. Soybean ist eine nette Beschreibung für eine eigentliche „Unfarbe“, nämlich Beige. Beige sehen wir sehr viel im Stadtbild. Überwiegend getragen von älteren Menschen, ich nenne es auch das „freundliche Rentner-Beige“. Beige ist ebenfalls ein warmer Farbton, wirkt aber falsch kombiniert schnell fade. Für Beige gilt, kombiniere mit Pfiff! Edel wirkt Beige in der Kombination mit Schwarz oder Dunkelblau.

Die Farbe Terrarium Mossist ein jägergrün. Diese Farbe ist gut kombinierbar und steht übrigens warmtonigen Menschen besonders gut.

Für die Blau-Liebhaber ist die Farbe Princess Bluewie gemacht. Eine kalte Knaller-Farbe, die sehr leuchtend ist und man aufpassen muss, dass sie einen nicht überstrahlt. Auch hier gilt in diesem Fall,  dass die Farbe besser gesichtsfern getragen werden sollte.

Toffeeklingt sehr lecker, ist jedoch ein warmer Braunton. Monochrom getragen wirkt braun eher langweilig, jedoch in Kombination mit z. B. rot, blau oder weiß sehr edel. Die Farbe Toffee ist ein warmer Farbton und hat ein wenig Retro-Charakter, was ich aber nicht als nachteilig ansehe.

Ein Klassiker unter den Farben ist Jeansblau – das geht eigentlich immer, ist für jeden Farbtyp tragbar, sowohl für Männer als auch Frauen.

Die Farben Rotund Schwarzwurden vom Pantone-Institut außen vorgelassen. Rot ist in allen Farbvarianten, also warmtonig oder kalttonig, immer ein Statement. Je unifarbener das Outfit, desto mehr Statement setzt man damit. Gerade im Job ist diese Farbe mit Vorsicht zu tragen. Sie gilt als „Kampffarbe“. Ohnehin sollte man gerade im Berufsleben wissen, ob ich wegen meines Outfits im Gedächtnis meiner Gesprächspartner gehalten werden möchte, oder ob man mich wegen meiner guten (!) Arbeit in Erinnerung behält.

Schwarz ist gerade im Berufsleben eine sehr verbreitete Farbe. Sie wirkt äußerst seriös, aber auch sehr distanzierend. Wenn ich viel Menschenkontakt habe und einen zwischenmenschlichen guten Kontakt aufbauen möchte, sollte die Farbe Schwarz nur sparsam eingesetzt werden, womit ich nicht die Schuh- oder Gürtelfarbe meine. Eigentlich steht Schwarz, gesichtsnah getragen, nur Wintertypen richtig gut. Bei allen anderen wirkt sie nicht nur distanzierend, sondern macht auch äußerst blass und betont unschön Falten oder Linien, die sonst kaum zu sehen wären.

In einer individuellen Typberatung zeige ich gerne, welche Farben und welcher Stil für Dich passend ist.

orange Kleidung auf Stange
22/07/2019

Die richtige Rock-, Kleid- oder Hosenlänge finden

Hier erkläre ich es anschaulich: 

https://www.youtube.com/watch?v=Sm233oMpWoQ&fbclid=IwAR0RTWnco5Uaa7mbv5RFOm8R5oDATAIK5GvDYahO4bZJJOVKHoPDaqmbCKk

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17/07/2019

Workshop Selbstbewusstsein

Dieser Workshop sorgt u. a. für bessere Kommunikation und Ausdrucksstärke im Leben. Ob gegenüber dem Partner oder Ihrem Chef, danach fällt Ihnen das selbstbewusste Auftreten viel leichter. Wirkungsvolle Rhetorik, gepaart mit einer individuellen Farb- und Stilberatung, lässt Sie mit einem Lächeln aus dem Workshop gehen.

Für alle, die sich einen stil- und wirkungsvollen  Auftritt wünschen.

Für mehr Selbstbewusstsein – Privat und im Job.

Für mehr Erfolg mit dem passenden Kleidungsstil.

 

Workshop 17.07.2019
12/07/2019

Der Sommer ist da – und bald rollt die nächste Hitzewelle heran!

Zur Vorbereitung auf die nächste Hitzeperiode habe ich ein nachfolgend paar praktische Tipps für Euch:

Stylisch sein auch bei großer Hitze? Das geht leicht!

Für Frauen:

Mit diesen  Quick-Tipps übersteht Ihr die Sommerhitze im Job stilsicher und souverän:

  • Vermeidet eng anliegende Kleidung, die Skinny Jeans sind erst im Herbst wieder dran
  • Leichte, figurumspielende und weite Hosenstoffe umfließen den Körper und kleben nicht.
  • Vermeidet Kunstfasern und setzt stattdessen auf Seide, Leinen und Baumwolle.
  • Flatterkleider und lange Röcke umwehen die Beine angenehm.
  • Gürtel und Statement-Ketten haben jetzt Pause, weil sie zu körpernah getragen werden und alles, was zu eng am Körper anliegt hinterlässt nur ein unangenehmes schwitziges Gefühl.
  • Hüte sind wieder in! Ein Sonnenhut mit breiter Krempe schont Kopfhaut und Haar und Ihr habt mehr Lichtschutz im Gesicht.
  • Auf die richtige Größe von Sonnenbrillen achten! Die Gläser sollten mindestens bis zur Augenbraue reichen, besser noch darüber. Das vermeidet auch unschöne Blinzelfältchen.
  • Riemchensandaletten sind am Abend gut, tagsüber schnüren sie nur ein. Tragt trendige Zehentrenner, aber keine Flip Flops im Job. Die nehmen Dir die Kompetenz und sehen nach Strand-Look aus.
  • Keine nackten Schultern oder Spagettiträger-Tops im Job. Drunter getragen sind sie ok. Versucht mal eine Chiffon-Bluse oder einen Kurzarmblazer darüber zu tragen: Angezogen, luftig, stylish!

 

Für Männer:

  • Kurzarmhemden werden nur ohne Krawatte getragen!
  • Nackte Männerbeine, sprich Shorts oder 7/8 Hosen, sind nichts für den Job, auch wenn der Business-Dresscode fast überall gelockert wurde. Eine lockere, leicht gewebte Sommerhose kühlt die Beine gut.
  • Geschlossene Schuhe tragen – mit passenden Socken. Die Zeit von barfuß im Schuh ist vorbei und gehört zu Miami Vice in die 80er Jahre.
  • Keine bunten, auffälligen Socken tragen. Sie ziehen die Blicke auf sich und stören das souveräne Erscheinungsbild
  • Auch wenn es bei Temperaturen jenseits der 30° verrückt klingt: Ein Unterhemd saugt den körpernahen Schweiß auf und es entstehen keine unschönen Schwitzflecken und -ränder auf der Oberbekleidung
Tina Sonnenhut
28/06/2019

Bademode für die verschiedenen Figurtypen – gewusst wie

Der Sommer ist endlich da und die Badezeit beginnt. Egal ob Urlaub am Meer oder Besuch im heimischen Freibad, beim Thema Bademode scheiden sich die Geister. Jede Frau, die bereits einmal in einer von unten nach oben mit Neonlicht gefluteten Umkleidekabine Bademode anprobiert hat, weiß, dass ein gutsitzender Bikini oder Badeanzug das A und O im Sommer ist, um sich beim Baden wohlzufühlen. Denn ein Körper in Bademode ist nun einmal den Blicken ausgesetzt. Es geht in diesem Blogartikel nicht darum, Figurmakel zu erörtern, sondern ich möchte das Gespür für den richtigen Badeanzug oder den richtigen Bikini näherbringen und die Proportionen richtig zur Geltung zu bringen. Es gilt also, die Stärken in Szene zu setzen und die Schwächen in den Hintergrund treten zu lassen. Hierfür ist es nämlich unerlässlich, dass man seinen eigenen Figurtyp kennt. Wie finde ich den passenden Badeanzug oder Bikini für meinen Figurtyp? Was steht wem?

A-Figur

Die A-Figur hat schmale Schultern und breitere Hüften. Hier werden die Proportionen ins Gleichgewicht gerückt, wenn man den Oberkörper optisch breiter macht, z. B. durch Rüschen und Volants am Oberteil, möglichst gerade Träger wählen.  Asymmetrische Oberteile, wo nur eine Schulter einen Träger aufweist, ziehen den Blick schön nach oben und weg von der Hüfte. Die Bikini Hosen sollten möglichst gerade geschnitten sein, keinen zu hohen Beinausschnitt haben und keine Schleifen, Bänder oder Rüschen. Auch Badeshorts oder Pantys sind nicht vorteilhaft. Ein dunkles Unterteil beim Badeanzug oder Bikini kaschiert breitere Hüften, da sie optisch dann nicht so präsent sind, wie z. B. ein auffälliges Oberteil, das ruhig wild gemustert sein darf.

 

H-Figur

Die H-Figur hat eine sehr sportliche, gerade Silhouette. Eine Taille ist kaum oder nicht vorhanden und sollte daher betont werden. Dies schafft ein Badeanzug besser als ein Bikini. Ein Badeanzug, der z. B. Raffungen in der Taille, einen Gürtel oder Cut-Outs hat, lenkt den Blick in die Mitte des Körpers, so dass hier optisch eine schöne Taille entsteht. Aber bitte auf die richtige Größe und Schnittführung achten, es sollte nichts aus den Cut outs herausquellen, dann lieber auf eine Nummer größer setzen. Bikini-Hosen sollten einen hohen Schnitt aufweisen, sitzt der Höschenbund zu niedrig, liegt die Betonung mehr auf den Hüften als in der Mitte. Die Bademode darf verspielt mit Rüschen oder Applikationen sein; Farben und Muster runden den Look ab. Sportliche Bademode ist bei einer H-Figur nicht vorteilhaft, sie lässt sehr schnell einen androgynen Look entstehen.

 

V-Figur

Die V-Figur ist das Gegenteil zur A-Figur mit breiteren Schultern als Hüften. Die Beine sind meistens schlank. Um hier einen optischen Ausgleich zu schaffen, darf der Höschen-Bereich des Badeanzugs oder Bikini mit Rüschen Schleifen aufwarten, während die Schultern optisch schmaler geschummelt werden. Dies erreicht man am besten mit Neckholder-Oberteilen. Die Unterteile können auffällig und verspielt sein, das Oberteil gilt es schlicht zu halten. Badeanzüge mit weitem runden Ausschnitt oder Neckholder-Trägern lenken von den breiten Schultern ab und zaubern zudem ein tolles Dekolleté.

 

X-Figur

Die X-Figur ist die Idealform unter den Figurtypen. Während Schulter und Hüftpartie gleich breit ausgebildet sind, befindet sich in der Mitte eine schöne schmale Taille. Frauen mit X-Figur haben immer Kurven. Ein V-förmiges Oberteil oder ein Balconette-Oberteil setzt die Brust schön in Szene, je tiefer der V-Ausschnitt beim Badeanzug, desto mehr schlankmachende Wirkung entsteht. Ein hoher Beinausschnitt verlängert die Beine schön.  Generell gilt, dass die X-Figur die größte Auswahl bei der Bademode hat. Egal ob Bandeau-Top, Triangel-Oberteil, gemusterte oder gerüschte Teile – sie kann alles tragen!

 

O-Figur

Die O-Figur besitzt einen runden Körperbau mit üppigem Busen und Bauch. Die Beine sind meistens schlank, die Fesseln schmal. Natürlich können O-Figur-Frauen auch Bikini tragen, dennoch sind hier ein Badeanzug oder ein sogenannter Tankini, d. h. ein Bikini mit einem längeren Oberteil oft charmanter, da sie die rundliche Mitte umhüllen, ggf. auch stützen.  Eine seitliche Raffung ist ein kleines Bauchweg-Wunder! Seitliche Cut outs eignen sich für die O-Figur leider gar nicht. Auch sollte der Bademodenstoff nicht zu knapp gewählt werden.

 

Generell gilt, nicht nur auf den Schnitt, sondern auch auf die Farben und Muster der Badekleidung achten. Streifen oder dunklere Stellen im Stoff an der richtigen Stelle bewirken Wunder und mogeln das ein oder andere Kilo weg. Es macht Sinn beim Bikinikauf, dass Oberteile und Unterteile einzeln und kombinierbar gekauft werden. Zu knapp geschnittene Badeanzüge oder Bikinis sind nicht nur unbequem, sondern auch optisch eine Herausforderung. Außerdem möchte doch wirklich keiner dauernd an dem bisschen Stoff herumziehen, um vorne eine Stelle zu bedecken, die dann gleichzeitig hinten wieder frei wird. Der Popo sollte immer mit ausreichend Stoff bedeckt sein. Lenken Sie den Blick weg vom Po auf Ihre Vorzüge, wie Dekolleté oder Taille. Ein kleines Bäuchlein wird am besten mit einem Badeanzug oder Tankini kaschiert.

Wer eine große Oberweite hat, sollte Modelle mit breiten Trägern, Schalen- und Bügel-Oberteilen wählen. Wer eine eher kleine Oberweite hat, darf dazu schummeln. Bandeau-Oberteile machen breiter, Raffungen, Rüschen und Applikationen geben mehr Volumen. Triangel-Oberteile sehen bei einer kleineren Oberweite besser aus als bei einer großen.

Ein richtig gutsitzender Bikini oder Badeanzug gibt ein gutes Gefühl und vermittelt mehr Selbstsicherheit! Solltet Ihr Fragen haben oder Hilfe bei der Auswahl der richtigen Bademode haben, meldet Euch gerne bei mir!

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21/06/2019

Sommerzeit ist Reisezeit… Koffer clever packen

Ich packe meinen Koffer… und möchte natürlich auf Reisen auch immer stilvoll unterwegs sein. Also muss man mit Bedacht wählen, was mit in den Koffer darf, denn Platz und Gewicht sind begrenzt. Manche packen ihren Koffer, als wenn sie für immer auswandern würden. Ich gehörte früher selbst zu der Sorte Frau, die lieber für den Fall der Fälle ein paar Sachen mehr eingepackt hat und sie am Ende der Urlaubsreise ungetragen wieder mit nach Hause gebracht hat.

Ich gebe hier ein paar Tipps für cleveres Kofferpacken:

Das Gepäck für eine Städtetour oder einen Wandertrip ist natürlich ein anderes als das für einen Strandurlaub. Während die Tasche bzw. Rucksack für den Wanderurlaub eher zweckmäßig gepackt wird (Faustregel hier: maximales Gewicht = 1/3 des eigenen Körpergewichts), sollte der Koffer für eine Städtereise oder Strandurlaub mit Basics mit Kombinationsmöglichkeiten gepackt werden. So schön auffällige Einzelteile sind, sie eignen sich schlechter zum Kombinieren und haben bei den anderen einen „Memory-Effekt“. Wer will sich schon nachsagen lassen, man würde immer das gleiche tragen? An einfarbige Basics erinnert man sich nicht so gut wie an ein Statement-Shirt. Als erstes gilt es also beim Kofferpacken die Anzahl der Tage, die man verreist ist, zu berücksichtigen und dann nur so viel mitzunehmen, dass man für jeden Tag ein Outfit hat. Da sich in einer gut sortierten Garderobe die Basics befinden, die sich super kombinieren lassen, kann man für tagsüber und abends verschiedene Outfit-Varianten zusammenstellen.

Flache Schuhe und Ballerinas eignen sich beispielsweise sehr gut, wenn man viel die Gegend erkunden will und sie sind dennoch chic genug, wenn es abends etwas feiner sein soll. Sneakers nehmen viel Platz im Koffer weg, daher sollte man sie auf dem Flug anziehen. Zehentrenner ersetzen heutzutage die Sandalen und lassen sich platzsparend unterbringen.

Ein leichter Poncho oder Cardigan sind die Begleiter, wenn es abends etwas kühler wird, bzw. wenn es z. B. eine Kirche zu besichtigen gilt und die Schultern bedeckt sein müssen. Die T-Shirts lassen sich mit den Hosen/Jeans/Shorts/Röcke gut kombinieren, wie oben beschrieben. Mit einem Sommerkleid und mit den jetzt sehr angesagten Maxi-Kleidern ist Frau im Urlaub für die verschiedensten Anlässe immer richtig angezogen. Bikini und Badeanzug nehmen kaum Platz weg und zum Überwerfen für zwischendurch tut es auch ein lässiges großes T-Shirt.

Der Trick des guten Kofferpackens ist simpel: Will man Knitterfalten vermeiden, sollten alle Teile aufgerollt und in den Koffer gelegt werden. Längere Teile, wie z. B. ein Kleid lassen sich auch prima über die Pappe einer leeren Küchenrolle aufrollen. So legt man dann Rolle an Rolle in den Koffer. Nach unten, bzw. in die Nähe der Kofferrollen kommen die schweren Teile. Schuhe sollten in Schuhbeutel, bzw. Einkaufstüten gesteckt werden. Die Einkaufstüte hat zudem noch den Vorteil, dass man sie am Ende der Reise für die Schmutzwäsche nutzen kann. In die Lücken kann man dann die Kleinteile, wie Wäsche oder Strümpfe stecken.

Hier ein Profitipp für Männerhemden im Koffer: Hemd aufrollen und einen aufgerollten Gürtel in den Kragen stecken. Dieser sorgt dafür, dass der Kragen seine ursprüngliche Form behält.

Sollte ein Teil trotz sorgfältigen Aufrollens dennoch zu knittrig zum Anziehen sein, so kann man vorsichtig mit einem Glätteisen rangehen. Wenn das nicht geht: Teil ganz nass machen und in der Sonne auf einem Tisch liegend einen Tag lang trocknen lassen.

Kosmetik sollte grundsätzlich in kleinen Größen in einem auslaufsicheren Täschchen transportiert werden, denn oftmals werden Koffer auf Flugreisen sehr unsanft behandelt und man erlebt beim Auspacken eine unsaubere Überraschung. Um ein Auslaufen zu vermeiden, kann zwischen Deckel und Öffnung ein Stückchen Frischhaltefolie geklemmt werden. Wer zu zweit reist, sollte sich mit dem anderen absprechen und nichts doppelt in den Koffer einpacken. Wer Angst vor einem Kofferverlust hat (es ist ja schon vorgekommen, dass Koffer an anderen Flughäfen ankommen als man selbst), kann das Gepäck auch auf zwei Koffer aufteilen. Blöd nur, wenn dann beide Koffer nicht ankommen…. Da hilft nur noch Shopping vor Ort. 😉

Was sollte im Handgepäck verstaut sein? Im Handgepäck unbedingt Wertsachen und Ladekabel bzw. Akkus unterbringen, so kann nichts abhanden kommen oder gar kaputt gehen. Bücher in elektronischer Form auf dem E-Book-Reader sparen enorm Gewicht, auch wenn man ein Freund von Papierversionen ist. Sollte es abends im Urlaubsort kalt sein oder das Wetter schlechter werden, empfiehlt es sich auch, eine wärmere und dickere Jacke auf der Reise anzuziehen, um damit weiteren Platz im Koffer zu sparen.

Koffer mit Hut und Sandalen
31/05/2019

+++Save the date+++

06.07.2019

Workshop zu 

  • Farbe
  • Stil
  • Umstyling

mit Fotoshooting

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24/05/2019

287 Tage ihres Lebens verbringen Frauen vor ihrem Kleiderschrank…

diesen Fakt stellte die Zeitschrift Barbara in ihrer Ausgabe im Dezember 2018 fest. Der Artikel der Zeitschrift Barbara bezieht sich auf eine Umfrage des britischen Modehauses Matalan aus dem Jahr 2009. Auch wenn diese Studie bereits ein paar Jährchen alt ist, glaube ich nicht, dass sich viel daran geändert hat. Habt Ihr mal überlegt, dass 287 Stunden ganze 9 ½ Monate sind? Die durchschnittliche Frau verbringt werktags 16 Minuten und am Wochenende unwesentlich kürzer, nämlich 14 Minuten vor dem Kleiderschrank und probiert im Durchschnitt zwei Outfits an. Je später der Abend, desto zeitintensiver ist die Kleiderfrage.

Im Urlaub schaffen es die meisten Frauen hingegen, sich innerhalb von 10 Minuten für ein Outfit zu entscheiden. Der Grund hierfür liegt vermutlich darin, dass sie bereits Tage und Stunden sich mit dem Kofferpacken beschäftigen. Das Thema Kofferpacken wird jedoch später ein gesonderter Blogpost von mir werden.

Interessant an dieser Studie ist auch, dass nicht bekannt ist, wie lange Männer vor ihrem Kleiderschrank stehen. Ich bin auch hier für Gleichberechtigung und begrüße eine solche Studie! Denn wie ich aus meinen Beratungen weiß, buchen immer mehr Männer eine Typberatung. Dies tun sie wohl nicht, weil sie sich selbst so sicher sind, was sie anziehen sollen.

 Es stellt sich nun die Frage, was machen Frauen im Allgemeinen, wenn Sie so lange vor ihrem Schrank stehen? Spielen wir mal ein paar Lösungen durch:

Die wahrscheinlichste Situation ist, dass Frau nicht weiß, was sie anziehen soll. Siehe hierzu auch meinen letzten Blogpost „5 Dinge, die ich tue, wenn ich nicht weiß, was ich anziehen soll.“  *link* Hier hilft idealerweise das Zulegen einer guten Basisgarderobe mit untereinander kombinierbaren Teilen. Eine Farb- und Stilberatung im Vorfeld ist hier hilfreich. So findet nur Einzug in den Kleiderschrank, was einem wirklich gut steht, passt und natürlich die passende Farbe und den passenden Style hat.

Ebenso hilfreich ist das Ausmisten. Ein Kleiderschrank-Check ist gar nicht so schwer. Gerne helfe ich Dir dabei. Die größte Hürde hierbei ist es, ehrlich zu sich selbst zu sein.  Passt dieses Teil noch zu mir? Passt es überhaupt noch? Ist es noch modern? Ist es vielleicht schon verschlissen oder die Nähte sind dünn? An so manchem Garderobenstück hängt einfach nur noch eine schöne Erinnerung, getragen wird es längst nicht mehr. Ich empfehle hier, diese Schätzchen auszusortieren und anstatt wegzugeben, in einen Kleidersack zu stecken und diesen dann, vielleicht mit anderen Schätzchen, von denen man sich nicht trennen mag, in den Keller, auf den Speicher, den Bettkasten, die Gartenlaube…. zu deponieren. Spätestens nach einem Jahr (oder mehreren), wenn einem das gute Stück wieder in die Hände fällt, kann man dann ja über den endgültigen Verbleib entscheiden. Bis dahin hat der Kleiderschrank wieder etwas mehr Platz auf der Stange.

Ein weiteres mögliches Szenario ist, dass man zu einem bestimmten Anlass etwas Bestimmtes tragen möchte und überlegt, was denn wohl passend ist. Idealerweise gibt es schon Teile, die man schon kombiniert getragen hat, kann sich aber nicht entscheiden. Hier hilft ebenfalls mein Tipp, aus dem vorherigen Blogpost im Handy einen Outfit-Ordner anzulegen. Immer wenn man ein Wohlfühl-Outfit trägt, sollte man direkt ein Foto für sich machen – und so hat man wieder eine der 287 Stunden vor dem Kleiderschrank gespart ;-).

Wenn man ausgemistet hat und kein kombinierbares Stück dazu findet, hilft natürlich Shopping. Ob mit Einkaufsbegleitung oder ohne, ein sorgsam ausgewähltes Kleidungsstück ergänzt den individuellen perfekten Look. Kluge Frauen stellen sich spätestens jetzt die Frage, ob sie die passenden Schuhe oder Handtasche besitzen.

Wenn Du keine Lust hast, ganze 9 ½ Monate Deines Lebens mit Deiner Outfit-Suche zu verbringen, dann melde Dich gerne bei mir. Ich kann Dir helfen, Licht ins Dunkle Deines Kleiderschrankes zu bringen.

Fotos/Quelle: Barbara
287 Tage
17/05/2019

5 Tipps, wenn man nicht weiß, was man anziehen soll

Wer kennt das nicht? Ein wichtiger Termin steht bevor, oder ein Treffen mit Freunden, ein Date, eine Familienfeier… und Frau möchte natürlich super aussehen, dem Anlass entsprechend selbstverständlich…. So steht man dann vor dem vollen Kleiderschrank und hat einen ganzen Kleiderschrank voll nix zum Anziehen! Partielle Textilblindheit sozusagen.

Klar, auch ich als Profi habe solche Tage. Allerdings ist meine Garderobe farblich aufeinander abgestimmt, ein Teil passt zum anderen und so habe ich dann die Qual der Wahl. Dennoch bin ich manchmal unschlüssig. Kleid oder Rock? Stoffhose oder Jeans? Die nachfolgende Checkliste soll Euch die Auswahl etwas erleichtern:

  1. Den Anlass prüfen. Handelt es sich um einen Termin mit Dresscode oder um ein eher zwangloses Beisammensein? Dabei überlegen, was denn wohl andere Leute tragen werden, die ebenfalls anwesend sind. Es macht ja wenig Sinn, völlig overdressed irgendwo zu erscheinen. Dies macht übrigens nur sehr selbstbewussten Frauen gar nichts aus. Man hat eben Klasse und strahlt dies auch aus. Es schert sie recht wenig, was andere denken. Allen anderen wäre es nur unangenehm, dass man die Blicke mit einem unpassenden Styling auf sich zieht. Umgekehrt gilt dies genauso:  Wer auf einem eleganten Event in einem sportlichen Outfit  erscheint fällt auch auf. Im Zweifel einfach mal beim Gastgeber oder Freundinnen anrufen und sich erkundigen.
  2. Unbedingt nur Garderobe kaufen und anziehen, in der man sich wohl fühlt! Selbstverständlich muss die Kleidung gut passen. Also nicht den Bauch einziehen und denken, in zwei Monaten passt das Teil wieder besser. Hier ist es vorprogrammiert, dass man unentspannt ist und dies wird man Euch auch anmerken. Eine zu lange Hose sollte man besser kürzen lassen, denn Umschlaghosen stehen nur großen Frauen wirklich gut. Sobald man das Gefühl hat, dass ein Teil zwar ganz nett ist, aber sich dennoch nicht wohl darin fühlt, sollte man es direkt auf die Seite legen und eruieren, was genau einen daran stört. Ist es die Farbe, der Schnitt oder Stoff? Auch hier ist eine Farb- und Stilberatung sehr hilfreich.
  3. Zwei Outfits in die engere Wahl ziehen und vor dem Spiegel jeweils ein Selfie machen. Dann entscheiden, welches in Frage kommt. Ich rate dazu, diese Selfies im Handy in einem sogenannten Outfit-Album zu speichern. Je mehr Fotos Du von Deinen verschiedenen Outfits sammelst, umso leichter fällt Dir die Entscheidung, was zu anziehen kannst. Außerdem ergeben sich so automatisch Styling-Ideen, weil sich ja idealerweise die Basisgarderobe gut miteinander kombinieren lässt.
  4. Gerade habe ich das Stichwort schon genannt: Basisgarderobe. Hierunter fallen die Teile, die man oft trägt und sich sehr gut miteinander kombinieren lässt. Unter die sogenannten Basics fallen T-Shirts, Blusen, Jeans, schwarze Stoffhosen und Blazer. Individuell kannst Du Dir diese Basics-Liste mit Deinen eigenen Basics ergänzen, denn jeder hat da ja seine eigenen Vorlieben. Selbstverständlich sollten nur Basics in Deinen Farben, Deinen Größen und Deinen Schnittenim Schrank vorrätig sein, denn sonst erleidest Du den unter Punkt 2 beschriebenen „Unwohlsein-Effekt“. Basics lassen sich übrigens prima mit Accessoires, Taschen, Schuhen und auch auffälligen Einzelteilen aufpimpen, so dass man ein tolles, individuelles Outift erhält. Auch hier rate ich dazu, ein Selfie für das Outfit-Album im Handy zu schießen.
  5. Inspiration einholen. Schaut Euch Magazine, Blogs oder bei Pinterest Styling-Ideen an. Bedenkt aber Eure Proportionen, Konfektions- und Körpergröße dabei! Die meisten dargestellten Stylings sehen an gefühlt 2 Meter großen, superschlanken Models toll aus, aber Otto-Normalverbraucher-Frau hat eben andere Proportionen. Vordergründig geht es ja um Inspiration und nicht um eine 1:1 Kopie.

 

Wenn Ihr ratlos seid, was Euch steht oder wenn Ihr ein Outfit nicht richtig für Euch einordnen könnt, könnt Ihr mir gerne eine E-Mail mit einem Foto übersenden. Ich werde Euch gerne helfen.

Fotos: unsplash.com
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10/05/2019

Zeitungsartikel und Foto taeglich.ME

Die Wülfratherin Dunja Urbach hat das After-Work-Event „Schön, chic und gesund“ im Café Schwan veranstaltet – mit Erfolg.

„Ich kann dazu nur gratulieren: So eine Veranstaltung wirft ein neues Licht auf Wülfrath und bringt Menschen in die Stadt. So eine Initiative ist
unterstützenswert“, sagt Anja Haas, in der Wirtschaftsförderung fürs Stadtmarketing zuständig, und lobt das Engagement von Dunja Urbach. Die
Wülfrather Ernährungsberaterin hat die Veranstaltung „Schön, chic & gesund“ ins Leben gerufen.
Als After-Work-Event angelegt, kamen die Besucherinnen und Besucher in großen Zahlen schon nachmittags in großen Zahlen ins Café Schwan, wo Tische und Stühle für Messestände und Garderobenständer gewichen waren. „Das ist gemütlich hier, nicht hektisch und sehr nah dran. Da kommt man sofort ins Gespräch“, sagt Heidrun Schmitt, die aus Neviges nach Wülfrath gekommen ist. Und sie kann mit vielen Anregungen nach Hause gehen. Sieben Expertinnen aus unterschiedlichen Felder boten ihr Know-How an. Wie Tina Sarau aus Oer-Erkenschwick. Sie macht Typberatung. „Die ganze Palette – von der Farbe, die einem steht, bis zur Kleidung, die zur Figur passt“, sagt sie und betont, „dass längst nicht nur Frauen Typberatungen wahrnehmen. Das ist auch ein Männerthema.“ Drei Stunden dauert eine 1:1-Beratung. Sie bietet aber auch Modepartys an.
In diese Richtung – bei den Menschen, den Service daheim in entspannter Atmosphäre zu präsentieren (Tupper lässt grüßen!) – geht auch Katja Fallah, die dann mit ihrem „Klamottentaxi“ heran gerauscht kommt. Eine Auswahl an Kleidung stellte sie in Wülfrath aus. Aus Wuppertal kommt Magdalena Banushi, die energetischen Schmuck unter anderem auch nicht in einem Geschäft, sondern bevorzugt ebenso auf privaten
Veranstaltungen zeigt und verkauft. Nicole hat’s mit Farben. Die Make Up-Artistin aus Düsseldorf war mit ihren praktischen (und direkt vorgeführten) Beauty-Tipps oft gefragt. Messe-Veranstalterin Dunja Urbach ist die einzige Teilnehmerin, die auch Kunden „empfängt“ – in ihrem Räumen am Kirchplatz. Auf „ihrem“
Event gab sie einen Eindruck davon, wie eine Ernährungsberatung abläuft, wie eine Körperfettanalyse vorgenommen wird, welche Schlüsse daraus gezogen werden. Von der Resonanz auf „Schön, chic & gesund“ ist sie sehr angetan. „Es geht hier um mehrere Dinge, nicht nur um den Werbeeffekt jeder einzelnen. Es geht auch ums Netzwerken, sich zu verbinden. Und es geht auch darum, dass hier in der Wülfrather Innenstadt etwas los ist.“

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06/05/2019

Die Geburtsstunde eines Blogs – oder die Sonne bringt es an den Tag!

Noch ein Blog … mögen viele sich denken. Ja – noch ein Blog! Für mich, für Euch und einfach, weil es Spaß macht!  Nachdem ich mich mit ImPreStyle-exclusive mit Typberatungen für Männer und Frauen selbstständig gemacht habe und in meinen Farb-, Stil- und Modeberatungen bemerkt habe, dass es zu diesem Thema viel Interesse, aber auch viele Fragen gibt, werde ich zukünftig hier in loser Abfolge ein paar Blogbeiträge zum Thema Stil, Style, Farbe und Fashion veröffentlichen. Ich hoffe, Ihr habt ein paar „aha-Momente“ und ebenso Spaß beim Lesen. Hinterlasst mir gerne Kommentare, Anregungen, Fragen.

Die eigentliche Geburtsstunde zu diesem Blog entstand allerdings schon viel, viel eher – lange bevor ich ImPreStyle gegründet habe. Man konnte es auch „die Sonne bringt es an den Tag“ nennen. Ich saß in einem Eiscafé in der Fußgängerzone in der ersten Reihe und hatte viel zu schauen. Die erste Frühlingssonne lockte die Menschen nach draußen und so bekam der geneigte Eiscafé-Besucher eine Premieren-Vorstellung dessen, was Menschen so mit sich und ihrer Kleidung tun, wenn die ersten Sonnenstrahlen locken. Ja, manches möchte ich hier gar nicht beschreiben. Es fällt eindeutig in die Kategorie „das will doch keiner sehen“. Mit den steigenden Temperaturen wird der Stoff  knapper, die Säume kürzer und die Hemmungen fallen. Warum kleiden sich so viele Menschen so wenig stilvoll? Ich meine nicht, dass man sich für einen Shoppingtrip besonders aufbrezeln müsste, aber so mancher Zeitgenosse dürfte bei dem was er/sie zur Schau trägt auch mal an die Schmerzgrenze seiner Mitmenschen denken. Völlig hemmungslos werden Körperstellen und -teile zur Schau gestellt und man mag sich fragen, ob hier jemals ein kritischer Blick in den Spiegel, stattfand. Aber auch, wenn genug Stoff den Körper umgibt, fragt man sich, warum manche Hosenschritte bis in die Kniekehlen rutschen müssen? Die Cargohosen bei Männern mit diesen furchtbar praktischen Taschen, in denen gefühlt der halbe Haushalt nebst Werkzeugkoffer enthalten ist. Hosensäume, die auf den Schuhen aufstauchen oder hinten einfach auf dem Asphalt plattgetrampelt werden, sind die andere schlechte Alternative. Von Socken in Sandalen rede ich erst gar nicht!

Aber es gab im Gedränge der Menschenmassen in der Fußgängerzone aber auch immer wieder mal den ein oder anderen  wowEffekt. Menschen, die zwar einfach nur in der Fußgängerzone unterwegs waren, die aber einem den Eindruck verschafften, sie seien in diesem Moment alleine als Fußgänger unterwegs. Die ein oder andere Frau hatte eben eine entsprechend tolle Ausstrahlung, aber es war auch vereinzelt bei Männern, dieses „wow“ zu sehen. Hier war das Gesamtbild stimmig. Figurgerechte Kleidung in den richtigen Farben. Diese Personen strahlten einfach ein positives Selbstwertgefühl aus, sie wirkten zufrieden und in sich ruhend. Keine Spur von Unsicherheit.

Fasziniert von so viel Persönlichkeit habe ich mir die Frage gestellt, ob ich denn auch auf andere so wirke. Aber ich bin ja nicht objektiv zu mir selbst und finde mich natürlich klasse. Also habe ich mich mehr mit dem Thema Charisma, Ausstrahlung und Persönlichkeit beschäftigt. Die Entscheidung reifte rasch in mir, eine entsprechend fundierte Ausbildung zu absolvieren und schon während der Ausbildung bemerkte ich, dass ich in diesem Thema ganz gar aufgehe. Erwiesenermaßen bringen Kleidungsstücke in den richtigen Farben den Teint zum Strahlen.  Es bewirkt quasi ein Leuchten von innen heraus. Dabei ist es unerheblich, ob Mann oder Frau, ob jung oder alt, geschminkt oder ungeschminkt. Zusammen mit dem richtigen figurgerechten Styling der Garderobe ergibt sich ein positives, schmeichelndes Gesamtbild, welches das Gegenüber binnen Bruchteilen von Sekunden wahrnimmt. Man landet automatisch in einer Schublade „kompetent“, „sympathisch“, „freundlich“  „authentisch“,  „offen“– oder eben auch nicht. Nicht umsonst sagt man ja „für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“. Dies erkläre ich meinen Kunden auch immer in meinen Beratungen.

Demnächst geht es hier weiter mit Tipps in Sachen Stil, Style und Fashion. Bis dahin!

 

Fotos: unsplash.com
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