Ballon, Konfetti, Sneakers_Pad_orange

Mode & Style-Blog
by Tina Sarau

17/05/2019

5 Tipps, wenn man nicht weiß, was man anziehen soll

Wer kennt das nicht? Ein wichtiger Termin steht bevor, oder ein Treffen mit Freunden, ein Date, eine Familienfeier… und Frau möchte natürlich super aussehen, dem Anlass entsprechend selbstverständlich…. So steht man dann vor dem vollen Kleiderschrank und hat einen ganzen Kleiderschrank voll nix zum Anziehen! Partielle Textilblindheit sozusagen.

Klar, auch ich als Profi habe solche Tage. Allerdings ist meine Garderobe farblich aufeinander abgestimmt, ein Teil passt zum anderen und so habe ich dann die Qual der Wahl. Dennoch bin ich manchmal unschlüssig. Kleid oder Rock? Stoffhose oder Jeans? Die nachfolgende Checkliste soll Euch die Auswahl etwas erleichtern:

  1. Den Anlass prüfen. Handelt es sich um einen Termin mit Dresscode oder um ein eher zwangloses Beisammensein? Dabei überlegen, was denn wohl andere Leute tragen werden, die ebenfalls anwesend sind. Es macht ja wenig Sinn, völlig overdressed irgendwo zu erscheinen. Dies macht übrigens nur sehr selbstbewussten Frauen gar nichts aus. Man hat eben Klasse und strahlt dies auch aus. Es schert sie recht wenig, was andere denken. Allen anderen wäre es nur unangenehm, dass man die Blicke mit einem unpassenden Styling auf sich zieht. Umgekehrt gilt dies genauso:  Wer auf einem eleganten Event in einem sportlichen Outfit  erscheint fällt auch auf. Im Zweifel einfach mal beim Gastgeber oder Freundinnen anrufen und sich erkundigen.
  2. Unbedingt nur Garderobe kaufen und anziehen, in der man sich wohl fühlt! Selbstverständlich muss die Kleidung gut passen. Also nicht den Bauch einziehen und denken, in zwei Monaten passt das Teil wieder besser. Hier ist es vorprogrammiert, dass man unentspannt ist und dies wird man Euch auch anmerken. Eine zu lange Hose sollte man besser kürzen lassen, denn Umschlaghosen stehen nur großen Frauen wirklich gut. Sobald man das Gefühl hat, dass ein Teil zwar ganz nett ist, aber sich dennoch nicht wohl darin fühlt, sollte man es direkt auf die Seite legen und eruieren, was genau einen daran stört. Ist es die Farbe, der Schnitt oder Stoff? Auch hier ist eine Farb- und Stilberatung sehr hilfreich.
  3. Zwei Outfits in die engere Wahl ziehen und vor dem Spiegel jeweils ein Selfie machen. Dann entscheiden, welches in Frage kommt. Ich rate dazu, diese Selfies im Handy in einem sogenannten Outfit-Album zu speichern. Je mehr Fotos Du von Deinen verschiedenen Outfits sammelst, umso leichter fällt Dir die Entscheidung, was zu anziehen kannst. Außerdem ergeben sich so automatisch Styling-Ideen, weil sich ja idealerweise die Basisgarderobe gut miteinander kombinieren lässt.
  4. Gerade habe ich das Stichwort schon genannt: Basisgarderobe. Hierunter fallen die Teile, die man oft trägt und sich sehr gut miteinander kombinieren lässt. Unter die sogenannten Basics fallen T-Shirts, Blusen, Jeans, schwarze Stoffhosen und Blazer. Individuell kannst Du Dir diese Basics-Liste mit Deinen eigenen Basics ergänzen, denn jeder hat da ja seine eigenen Vorlieben. Selbstverständlich sollten nur Basics in Deinen Farben, Deinen Größen und Deinen Schnittenim Schrank vorrätig sein, denn sonst erleidest Du den unter Punkt 2 beschriebenen „Unwohlsein-Effekt“. Basics lassen sich übrigens prima mit Accessoires, Taschen, Schuhen und auch auffälligen Einzelteilen aufpimpen, so dass man ein tolles, individuelles Outift erhält. Auch hier rate ich dazu, ein Selfie für das Outfit-Album im Handy zu schießen.
  5. Inspiration einholen. Schaut Euch Magazine, Blogs oder bei Pinterest Styling-Ideen an. Bedenkt aber Eure Proportionen, Konfektions- und Körpergröße dabei! Die meisten dargestellten Stylings sehen an gefühlt 2 Meter großen, superschlanken Models toll aus, aber Otto-Normalverbraucher-Frau hat eben andere Proportionen. Vordergründig geht es ja um Inspiration und nicht um eine 1:1 Kopie.

 

Wenn Ihr ratlos seid, was Euch steht oder wenn Ihr ein Outfit nicht richtig für Euch einordnen könnt, könnt Ihr mir gerne eine E-Mail mit einem Foto übersenden. Ich werde Euch gerne helfen.

Fotos: unsplash.com
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10/05/2019

Zeitungsartikel und Foto taeglich.ME

Die Wülfratherin Dunja Urbach hat das After-Work-Event „Schön, chic und gesund“ im Café Schwan veranstaltet – mit Erfolg.

„Ich kann dazu nur gratulieren: So eine Veranstaltung wirft ein neues Licht auf Wülfrath und bringt Menschen in die Stadt. So eine Initiative ist
unterstützenswert“, sagt Anja Haas, in der Wirtschaftsförderung fürs Stadtmarketing zuständig, und lobt das Engagement von Dunja Urbach. Die
Wülfrather Ernährungsberaterin hat die Veranstaltung „Schön, chic & gesund“ ins Leben gerufen.
Als After-Work-Event angelegt, kamen die Besucherinnen und Besucher in großen Zahlen schon nachmittags in großen Zahlen ins Café Schwan, wo Tische und Stühle für Messestände und Garderobenständer gewichen waren. „Das ist gemütlich hier, nicht hektisch und sehr nah dran. Da kommt man sofort ins Gespräch“, sagt Heidrun Schmitt, die aus Neviges nach Wülfrath gekommen ist. Und sie kann mit vielen Anregungen nach Hause gehen. Sieben Expertinnen aus unterschiedlichen Felder boten ihr Know-How an. Wie Tina Sarau aus Oer-Erkenschwick. Sie macht Typberatung. „Die ganze Palette – von der Farbe, die einem steht, bis zur Kleidung, die zur Figur passt“, sagt sie und betont, „dass längst nicht nur Frauen Typberatungen wahrnehmen. Das ist auch ein Männerthema.“ Drei Stunden dauert eine 1:1-Beratung. Sie bietet aber auch Modepartys an.
In diese Richtung – bei den Menschen, den Service daheim in entspannter Atmosphäre zu präsentieren (Tupper lässt grüßen!) – geht auch Katja Fallah, die dann mit ihrem „Klamottentaxi“ heran gerauscht kommt. Eine Auswahl an Kleidung stellte sie in Wülfrath aus. Aus Wuppertal kommt Magdalena Banushi, die energetischen Schmuck unter anderem auch nicht in einem Geschäft, sondern bevorzugt ebenso auf privaten
Veranstaltungen zeigt und verkauft. Nicole hat’s mit Farben. Die Make Up-Artistin aus Düsseldorf war mit ihren praktischen (und direkt vorgeführten) Beauty-Tipps oft gefragt. Messe-Veranstalterin Dunja Urbach ist die einzige Teilnehmerin, die auch Kunden „empfängt“ – in ihrem Räumen am Kirchplatz. Auf „ihrem“
Event gab sie einen Eindruck davon, wie eine Ernährungsberatung abläuft, wie eine Körperfettanalyse vorgenommen wird, welche Schlüsse daraus gezogen werden. Von der Resonanz auf „Schön, chic & gesund“ ist sie sehr angetan. „Es geht hier um mehrere Dinge, nicht nur um den Werbeeffekt jeder einzelnen. Es geht auch ums Netzwerken, sich zu verbinden. Und es geht auch darum, dass hier in der Wülfrather Innenstadt etwas los ist.“

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06/05/2019

Die Geburtsstunde eines Blogs – oder die Sonne bringt es an den Tag!

Noch ein Blog … mögen viele sich denken. Ja – noch ein Blog! Für mich, für Euch und einfach, weil es Spaß macht!  Nachdem ich mich mit ImPreStyle-exclusive mit Typberatungen für Männer und Frauen selbstständig gemacht habe und in meinen Farb-, Stil- und Modeberatungen bemerkt habe, dass es zu diesem Thema viel Interesse, aber auch viele Fragen gibt, werde ich zukünftig hier in loser Abfolge ein paar Blogbeiträge zum Thema Stil, Style, Farbe und Fashion veröffentlichen. Ich hoffe, Ihr habt ein paar „aha-Momente“ und ebenso Spaß beim Lesen. Hinterlasst mir gerne Kommentare, Anregungen, Fragen.

Die eigentliche Geburtsstunde zu diesem Blog entstand allerdings schon viel, viel eher – lange bevor ich ImPreStyle gegründet habe. Man konnte es auch „die Sonne bringt es an den Tag“ nennen. Ich saß in einem Eiscafé in der Fußgängerzone in der ersten Reihe und hatte viel zu schauen. Die erste Frühlingssonne lockte die Menschen nach draußen und so bekam der geneigte Eiscafé-Besucher eine Premieren-Vorstellung dessen, was Menschen so mit sich und ihrer Kleidung tun, wenn die ersten Sonnenstrahlen locken. Ja, manches möchte ich hier gar nicht beschreiben. Es fällt eindeutig in die Kategorie „das will doch keiner sehen“. Mit den steigenden Temperaturen wird der Stoff  knapper, die Säume kürzer und die Hemmungen fallen. Warum kleiden sich so viele Menschen so wenig stilvoll? Ich meine nicht, dass man sich für einen Shoppingtrip besonders aufbrezeln müsste, aber so mancher Zeitgenosse dürfte bei dem was er/sie zur Schau trägt auch mal an die Schmerzgrenze seiner Mitmenschen denken. Völlig hemmungslos werden Körperstellen und -teile zur Schau gestellt und man mag sich fragen, ob hier jemals ein kritischer Blick in den Spiegel, stattfand. Aber auch, wenn genug Stoff den Körper umgibt, fragt man sich, warum manche Hosenschritte bis in die Kniekehlen rutschen müssen? Die Cargohosen bei Männern mit diesen furchtbar praktischen Taschen, in denen gefühlt der halbe Haushalt nebst Werkzeugkoffer enthalten ist. Hosensäume, die auf den Schuhen aufstauchen oder hinten einfach auf dem Asphalt plattgetrampelt werden, sind die andere schlechte Alternative. Von Socken in Sandalen rede ich erst gar nicht!

Aber es gab im Gedränge der Menschenmassen in der Fußgängerzone aber auch immer wieder mal den ein oder anderen  wowEffekt. Menschen, die zwar einfach nur in der Fußgängerzone unterwegs waren, die aber einem den Eindruck verschafften, sie seien in diesem Moment alleine als Fußgänger unterwegs. Die ein oder andere Frau hatte eben eine entsprechend tolle Ausstrahlung, aber es war auch vereinzelt bei Männern, dieses „wow“ zu sehen. Hier war das Gesamtbild stimmig. Figurgerechte Kleidung in den richtigen Farben. Diese Personen strahlten einfach ein positives Selbstwertgefühl aus, sie wirkten zufrieden und in sich ruhend. Keine Spur von Unsicherheit.

Fasziniert von so viel Persönlichkeit habe ich mir die Frage gestellt, ob ich denn auch auf andere so wirke. Aber ich bin ja nicht objektiv zu mir selbst und finde mich natürlich klasse. Also habe ich mich mehr mit dem Thema Charisma, Ausstrahlung und Persönlichkeit beschäftigt. Die Entscheidung reifte rasch in mir, eine entsprechend fundierte Ausbildung zu absolvieren und schon während der Ausbildung bemerkte ich, dass ich in diesem Thema ganz gar aufgehe. Erwiesenermaßen bringen Kleidungsstücke in den richtigen Farben den Teint zum Strahlen.  Es bewirkt quasi ein Leuchten von innen heraus. Dabei ist es unerheblich, ob Mann oder Frau, ob jung oder alt, geschminkt oder ungeschminkt. Zusammen mit dem richtigen figurgerechten Styling der Garderobe ergibt sich ein positives, schmeichelndes Gesamtbild, welches das Gegenüber binnen Bruchteilen von Sekunden wahrnimmt. Man landet automatisch in einer Schublade „kompetent“, „sympathisch“, „freundlich“  „authentisch“,  „offen“– oder eben auch nicht. Nicht umsonst sagt man ja „für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“. Dies erkläre ich meinen Kunden auch immer in meinen Beratungen.

Demnächst geht es hier weiter mit Tipps in Sachen Stil, Style und Fashion. Bis dahin!

 

Fotos: unsplash.com
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