Statt Mode & Style heute mal das Thema Achtsamkeit, Solidarität, Sport und gute Ernährung

Mal ein anderes Thema im Mode & Style-Blog – Achtsamkeit

oder darf man in „Corona-Hausarrest-Zeiten“ überhaupt über so banale Sachen wie Mode & Style bloggen? 

Klar, darf man! Trotzdem habe ich mich mit dem heutigen Blogpost bewusst dagegen entschieden. Die Welt draußen scheint scheinbar still zu stehen. Die ersten warmen Frühlingssonnenstrahlen erwärmen gerade die Luft und die Menschheit muss zu Hause sitzen. Schulen und Kindergärten sind geschlossen, die aktive Freizeit und der soziale Umgang sind extrem eingeschränkt. Statt Mode & Style gibt es heute das Thema Achtsamkeit und Solidarität.

Auszeit positiv nutzen

Die einen verfallen nun in Verschwörungstheorien, die anderen werden aggressiv oder lethargisch. Ich habe beschlossen, die erzwungene Auszeit positiv für mich zu nutzen. 

Achtsamkeit heißt das neue Zauberwort. Achtsam sein – für sich selbst und vor allem für andere. Warum meinen manche Menschen, sie müssten mit 150 Rollen Toilettenpapier und einem 3-Monatsvorrat an Küchenrollen und Papiertaschentüchern sich für die nächsten Wochen wappnen? Es zeugt von wenig Verstand und einer Menge Egoismus, sich mit Hamsterkäufen über die Zeit retten zu wollen. 

Frau mit kuschelnder Katze
Auszeit positiv nutzen

Aufruf zur Solidarität

Vielmehr lobe ich da die Idee unseres örtlichen 

Edekas  Achtung: Werbung, da Namensnennung.

Der Edeka-Geschäftsführer, Marc Zierles, startete einen kollektiven Aufruf zur Solidarität:

Ehrenamtliche gesucht! Wir möchten helfen und brauchen Euch! Viele ältere Menschen haben Probleme, da sie der Corona-Risikogruppe angehören und aktuell den Fremdkontakt meiden sollen. Wir möchten eine Lieferkette der Solidarität aufbauen! Was ist zu tun? 

  • Wer bedürftig ist, meldet sich bitte bei uns, dass er Hilfe braucht
  • Wer helfen möchte, meldet sich bitte ebenfalls. Wir würden Euch den Kontakt vermitteln und Ihr würdet den Einkauf inklusive Lieferung und Bestellung übernehmen. ….

Eine grandiose Idee! Ich bin natürlich gerne ehrenamtlich dabei.  Müssen wir denn nicht jetzt gerade in Zeiten, in denen Solidarität und Achtsamkeit gefragt sind, diese auch mal zeigen? Ich verstehe das „Ich!-Ich!-Ich!“-Denken und den Egoismus mancher Menschen nicht. 

Planke_Pilates
Planke Pilates
Arabesque_Pilates
Arabesque Pilates

Sport daheim

Die quasi erzwungene Auszeit nutze ich für mich. Ich sportel zum Beispiel statt im Pilates-Studio zu Hause. Danke an Judith Reismann, die Ihre Pilates-Stunden auf Youtube online gestellt hat. Eine wunderbare Sache, um sein Workout nicht zu verpassen und zu trainieren. 

 

Himbeeren und Blaubeeren

Gute Ernährung nicht vergessen

Um fit zu bleiben ist Bewegung wichtig, aber auch eine gute Ernährung. Statt also die letzten Paletten Dosen-Ravioli und Hühnersuppe aus den Regalen zu plündern, nutzt doch besser Eure frei gewordene Zeit zu Hause dafür, gesund und lecker zu kochen. Die Lebensmittelversorgung bleibt nämlich gesichert.

Vergesst Eure tägliche Portion Obst nicht! 

Etwas Poesie zum Schluss

Mich erreichten per Whats App von einem unbekannten Verfasser folgende Zeilen: 

„Es war der 16. März 2020, die Straßen waren leer, die Geschäfte geschlossen, 

die Leute kamen nicht mehr raus.

Aber der Frühling 🌱wusste nichts
Und die Blumen 🌸blühten weiter
Und die Sonne☀️ schien
Und die Schwalben 🐦 kamen zurück
Und der Himmel 🌌 färbte sich rosa und blau
Morgens kneteten wir Brot 🍞 und backten Kuchen 🍰
Es wurde immer später dunkel und morgens kam das Licht 💡 früh durch die Fenster

Es war der 16. März 2020
Die Jugendlichen studierten online 👩‍💻
Und am Nachmittag spielte man unvermeidlich im Haus 🏡
Es war das Jahr, in dem man nur zum Einkaufen 🛒 raus gehen konnte
Alles wurde geschlossen
Auch die Büros, Hotels und Bars
Die Bundeswehr fing an, Ausgänge und Grenzen zu bewachen
Es gab nicht genügend Platz mehr für alle in Krankenhäusern 🏥
Und die Leute wurden krank
Aber der Frühling 🌱 wusste es nicht und er trieb Sprossen

Es war der 16. März 2020
Alle wurden unter Quarantäne 🦠 gestellt
Großeltern, Familien und Jugendliche
der Gesundheit wegen
Dann wurde die Angst echt
Und die Tage sahen alle gleich aus
Aber der Frühling 🌱 wusste es nicht, und die Rosen 🌹 blühten weiter.

Es wurde wieder das Vergnügen entdeckt, zusammen zu essen
zu schreiben und zu lesen, man ließ der Fantasie freien Lauf und aus Langeweile wurde Kreativität👨‍🎨
Manche lernten eine neue Sprache
Manche entdeckten die Kunst
Studenten büffelten für die letzte Prüfung welche noch für den Abschluss fehlte
Der Eine merkte, dass er getrennt vom Leben war und fand zu sich zurück
Der Andere hatte aufgehört, mit Ignoranz zu verhandeln

Der Eine hat das Büro geschlossen 🚫 und ein Gasthaus mit nur vier Personen eröffnet
Der Andere verließ seine Freundin 💔 , um der Welt die Liebe zum besten Freund zu gestehen
Es gab jemanden, der Arzt 🥼 wurde, um jedem zu helfen, der es brauchte
Es war das Jahr, in dem man die Bedeutung der Gesundheit 👩‍⚕️ und des wahren Leidens erkannte und vielleicht auch seine Berufung

Das Jahr, in dem die Welt aufzuhören schien
Und die Wirtschaft den Bach runterging,
aber sie hörte nicht auf, sie erfand sich neu
Und der Frühling wusste es nicht, und die Blumen ließen den Platz den Früchten
Und dann kam der Tag der Befreiung ❣️
Wir waren im Fernsehen und die Bundeskanzlerin sagte zu allen, dass der Notfall vorbei sei
Und dass der Virus 🦠 verloren hatte
Dass alle zusammen gewonnen hatten
Und dann gingen wir auf die Straße
Mit Tränen 😭 in den Augen
Ohne Masken 😷 und Handschuhe
Umarmten unseren Nachbarn 🤍
Als wäre er unser Bruder
Und da kam der Sommer
Weil der Frühling 🌱 es nicht wusste
Und er war weiterhin dabei

Trotz allem
Trotz des Virus
Trotz der Angst
Trotz des Todes
Weil der Frühling es nicht wusste
Und lehrte alle
Die Kraft des Lebens.“

Mir gefallen diese Zeiten, auch wenn sie arg blumig formuliert sind. Natürlich bringen Zeiten wie diese jede Menge Nachteile mit sich: Die Auftragslage ist für die Selbstständigen mehr als mau. Für die, die unbezahlten bzw. Zwangsurlaub nehmen mussten und finanzielle Einbußen haben, sieht es auch nicht besser aus. Man könnte jetzt jammern, lamentieren, Hass auf die Allgemeinheit und überhaupt bekommen – oder man nutzt diese vier Wochen, um Liegengebliebenes aufzuarbeiten, mit sich selbst Ziele zu vereinbaren, zu lesen, für die Familie – und, und und. 

Spätestens dann, wenn Ende April alle wieder aus der Starre erwacht sind, geht das „normale“ Leben weiter. Spätestens dann, wissen wir noch mehr zu schätzen, was es heißt, in einem freien Land zu wohnen, sich uneingeschränkt bewegen zu können und vor allem: gesund zu sein! 

Nächste Woche geht es auch mit dem Mode & Style-Blog weiter. Weil Lifestyle auch zum Leben gehört, auch wenn es manchmal Wichtigeres gibt. 

Bleibt gesund! 

MODE- & STYLE-BLOG

|     Tina Sarau     |